Postpartale Psychose: „Du hast das Gefühl, niemand nimmt dich ernst“
Seit der postpartalen Psychose gibt es im Leben von Anna Oberdorfer ein Davor und ein Danach. Im Gespräch mit Brigitte Theißl erzählt sie über ihre Erkrankung – und darüber, wie wenig Aufmerksamkeit die psychische Gesundheit von Müttern bekommt.

Das ist die Zusammenfassung von einem Interview über die Krankheit postpartale Psychose. Die Journalistin Brigitte Theißl hat mit Anna Oberdorfer darüber gesprochen.
Anna Oberdorfer hat 2022 ein Kind bekommen. Nach der Geburt ging es ihr nicht gut. Eine Woche lang konnte sie fast gar nicht schlafen. Sie dachte: Da stimmt etwas nicht. Im Krankenhaus sagten die Ärzt:innen aber: Das ist normal, das ist der Baby-Blues. Oberdorfer ging es bald noch schlechter. Sie war verwirrt, orientierungslos, konnte keinen klaren Gedanken fassen und kaum Gespräche führen. Sie bekam dann einen Termin in einer Spezial-Ambulanz. Dort haben Ärzt:innen ihre Symptome ernst genommen. Nach einem zweiten Besuch bei der Ambulanz wurde sie auf die Psychiatrie überwiesen und stationär behandelt.
Anna Oberdorfer litt unter einer postpartalen Psychose. Eine postpartale Psychose ist eine seltene, schwere psychische Erkrankung, die nach der Geburt auftreten kann. Sie ist immer ein psychiatrischer Notfall. Anna Oberdorfer bekam passende Medikamente, bald ging es ihr besser. Sie ist ganz genesen.
Anna Oberdorfer sagt: Ihre Erfahrung zeigt, wie schwierig es ist, als Mutter mit psychischen Erkrankungen Hilfe zu bekommen. Es fehlt an der Früherkennung. Auch Schlafmangel und Überforderung nach der Geburt werden oft als normal angesehen.
Anna Oberdorfer sagt: Wir achten zu wenig auf die psychische Gesundheit von Schwangeren und Eltern. In Österreich gibt es nur zehn spezialisierte Krankenhausbetten für Mütter in psychischen Krisen. Und nur zwei Ambulanzen für peripartale Psychiatrie. Das ist viel zu wenig, sagt Anna Oberdorfer. Sie engagiert sich heute in einer Taskforce für postpartale Psychose. Dort kämpft sie gemeinsam mit Wissenschafterinnen und medizinischem Personal für mehr Aufmerksamkeit für die Erkrankung und für eine bessere Versorgung.
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Die postpartale Psychose ist eine seltene, schwere psychische Erkrankung, die in der Regel in den ersten zwei Wochen nach der Geburt auftritt. Sie ist ein Notfall und muss rasch behandelt werden. Sie kommt bei etwa ein bis zwei von 1.000 Geburten vor.
Anna Oberdorfer ist Kommunikationsexpertin und Geschäftsführerin der Agentur Visionistas. 2022 erkrankte die Wienerin nach der Geburt ihres Kindes an einer postpartalen Psychose. Heute ist Oberdorfer vollständig genesen und kämpft als Teil der Taskforce für postpartale Psychose für eine Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen rund um die Geburt und für eine bessere Versorgung von Schwangeren und Eltern.
Brigitte Theißl: Nimm uns bitte mit in die ersten Tage nach der Geburt deines Kindes. Wann hast du zum ersten Mal gemerkt: Da stimmt etwas nicht?
Anna Oberdorfer: Zwei Tage nach der Geburt konnte ich nicht mehr richtig schlafen. In der ersten Nacht habe ich noch geschlafen, dann fast gar nicht mehr. In einer Woche habe ich insgesamt so viel geschlafen wie andere in einer Nacht. Das war krass und im Nachhinein ein eindeutiges Warnsignal der postpartalen Psychose. Eines Nachts hatte ich außerdem einen Moment, in dem ich mir nicht ganz sicher war, ob ich wach bin oder ob ich träume, da kam bereits das Gefühl hoch: Da stimmt etwas nicht. Allerdings war das ein diffuses Gefühl. Du kannst es nicht zuordnen, du weißt ja nicht, wie man sich nach einer Geburt fühlt. Wie viel Erschöpfung ist normal, wie viel Schlafmangel? Das einzuordnen ist erst einmal schwierig. Gerade deshalb müssen wir genauer hinschauen, was wir nach einer Geburt alles für normal halten.
Brigitte Theißl: Wann wurde dir schließlich klar: „Ich brauche Hilfe“?
Anna Oberdorfer: Das war wenige Tage nach der Geburt. Ich war noch mal auf der Gynäkologie im Krankenhaus, weil ich auch körperliche Komplikationen hatte. Mein Mann und ich waren schon richtig verzweifelt, innerhalb weniger Tage ist mein Zustand steil bergab gegangen. Ich hatte auch schon mit meiner Hebamme darüber gesprochen, im Krankenhaus habe ich dann den Ärzt:innen gesagt: Da passt etwas nicht. Ich konnte nicht sagen, welche Erkrankung ich hatte. Aber ich habe klar gesagt, dass ich Hilfe brauche.
Mir wurde allerdings gesagt: Das ist halt der Baby-Blues, den erleben alle. Das Schwierige bei der postpartalen Psychose ist, dass die Symptome stark schwanken und diffus sind. Zeitweise war ich völlig klar im Kopf, kurz darauf verwirrt, später auch schwer psychotisch. Wenn man da also nicht genau hinhört und nachfragt, wird diese Erkrankung leicht verkannt. Ich will einzelnen medizinischen Fachkräften keinen Vorwurf machen. Es hat sich eher gezeigt, dass Fachwissen über die Erkrankung fehlt und es einfach viel zu wenige spezialisierte Anlaufstellen gibt.
Brigitte Theißl: Wohin hast du dich als nächstes gewandt, nachdem dir im Krankenhaus nicht weitergeholfen wurde?
Anna Oberdorfer: Ich habe einen Termin auf der Spezialambulanz in der Klinik Ottakring bekommen. Den habe ich wirklich nur bekommen, weil ich so insistiert und praktisch um den Termin gefleht habe. Die sind dort völlig ausgelastet. Mittlerweile arbeiten dort vier Fachärzt*innen in Teilzeit, 2022 waren es nur zwei – und mir wurde zunächst ein Termin in drei Wochen angeboten. Mein erster Gedanke war: In drei Wochen lebe ich nicht mehr. Meine Erfahrung zeigt, dass es nicht reicht, Frauen zu sagen: Holt euch Hilfe. Sie müssen diese Hilfe dann auch bekommen.
Brigitte Theißl: Wie ist der Termin dort verlaufen?
Anna Oberdorfer: Dort wurden meine Symptome sehr ernst genommen. Ich habe zunächst ein Schlafmittel bekommen, um zu testen, wie ich darauf anspreche. Kurz darauf hatte ich allerdings eine körperliche Komplikation. Ich brauchte eine Not-OP mit Narkose. Danach war ich extrem verwirrt, orientierungslos, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und kaum noch Gespräche führen. Was bei der postpartalen Psychose so besonders ist: Du kannst vorübergehend völlig klar wirken, dann wieder schwere Symptome haben. Deshalb ist auch wichtig, die Angehörigen zu fragen, welche Veränderungen sie beobachten.
Brigitte Theißl: Wie hat es sich angefühlt, die Symptome nicht einordnen zu können und zugleich nicht ernst genommen zu werden?
Anna Oberdorfer: Ich hatte sogar schon einmal von der postpartalen Psychose gehört, aber ich hatte ein völlig anderes Bild davon, wie man es vielleicht aus dem Fernsehen kennt. Das Bild einer schreienden Frau, die auf der Straße herumläuft.
Auch für meine Familie war klar, dass hier etwas im Argen liegt. Und dann hast du das Gefühl, dass es niemand sieht, niemand nimmt dich ernst, du wirst nicht gehört. Bei einer Notfall-Hotline wurde mir gesagt: Haben Sie Suizidgedanken? Ansonsten sei es kein Notfall. Die postpartale Psychose ist aber immer ein akuter psychiatrischer Notfall. Am Ende hatte ich einfach Glück, dass es so ausgegangen ist, wie es ausgegangen ist.
Brigitte Theißl: Wo wurde deine Erkrankung schließlich erkannt?
Anna Oberdorfer: Ich hatte einen zweiten Termin in der Spezialambulanz in Ottakring. Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich dachte: Jetzt musst du dich zusammenreißen, du musst es schaffen, der Ärztin zu erklären, was in dir vorgeht. Damit dir endlich geholfen wird. Die Ärztin hat sofort reagiert und mich direkt in ein Krankenhaus geschickt, dort wurde ich stationär auf der Psychiatrie aufgenommen. Inzwischen waren zwei Wochen seit der Geburt vergangen.
Brigitte Theißl: Können sich die Symptome einer postpartalen Psychose individuell stark unterscheiden?
Anna Oberdorfer: Ja, die Symptome können sich von Person zu Person unterscheiden und auch im Verlauf verändern. Bei mir standen zunächst Verwirrtheit, Orientierungsprobleme und Schwierigkeiten beim Lesen und Verstehen im Vordergrund. Später kamen auch paranoide Gedanken und Halluzinationen dazu. Was man dabei erlebt, fühlt sich für einen selbst real an – und ist nach außen nicht immer erkennbar. Deshalb kann es schwer sein, das Erlebte als Symptom einzuordnen und zu beschreiben.
Brigitte Theißl: Wie wurdest du schließlich stationär behandelt?
Anna Oberdorfer: An die ersten Tage dort kann ich mich kaum erinnern, das ist völlig vernebelt. Ich habe Antipsychotika und Schlafmittel bekommen. In meinem Fall hat es gut eine Woche gedauert, bis ich stabil war. Dann ging es bergauf. Die stationäre Behandlung war für mich entscheidend. Deshalb ist mir so wichtig, dass eine postpartale Psychose früh erkannt wird und betroffene Frauen rasch die passende Hilfe bekommen.
Ich hatte auf der psychiatrischen Station ein Familienzimmer, mein Mann und mein Baby waren tagsüber bei mir. Ich konnte mein Baby stillen und mit ihm kuscheln. Das hat mir viel bedeutet. Behandlung muss auch berücksichtigen, dass da eine Mutter mit einem Neugeborenen und eine ganze Familie Unterstützung brauchen. Dafür braucht es spezialisierte Angebote, die für Familien tatsächlich erreichbar sind.
Nach zwei Wochen konnte ich nach Hause. Die weitere Genesung hat Zeit gebraucht. Heute bin ich vollständig gesund – auch das möchte ich vermitteln: Die Erkrankung ist schwer, aber vollständige Genesung ist möglich.
Brigitte Theißl: Wie Schwangerschaft, Geburt und die ersten gemeinsamen Wochen mit dem Baby auszusehen haben, darüber gibt es viele idealisierte Vorstellungen – was hat das mit dir in dieser Situation gemacht?
Anna Oberdorfer: Also bei mir hat sich rasch das Gefühl eingestellt: Ich kämpfe hier ums Überleben. Das klingt jetzt dramatisch, aber das war tatsächlich mein Gefühl. Ich kämpfe ums Überleben und wenn mir niemand hilft, dann weiß ich nicht, wie es weitergeht. Alle anderen Vorstellungen sind deshalb in den Hintergrund gerückt, dieses „die schönste Zeit in deinem Leben“ – was in Wahrheit ja sowieso Blödsinn ist. Das Wochenbett ist, denke ich, für die meisten herausfordernd.
Brigitte Theißl: Was hast du aus dieser Erfahrung über das Gesundheitssystem gelernt?
Anna Oberdorfer: Versorgung reagiert oft erst auf Eskalation. Bei der psychischen Gesundheit fehlt es einfach an Früherkennung, an klaren Krisenwegen und an ausreichend spezialisierter Behandlung für Eltern und Babys. Vor allem, wenn wir daran denken, wie viele Eltern psychische Probleme rund um die Geburt betreffen, dann muss psychische Gesundheit genauso selbstverständlich zur Vorsorge gehören. Jede fünfte Mutter und jeder zehnter Vater sind von einer psychischen Erkrankung rund um die Geburt betroffen. Körperliche Screenings sind viel besser verankert. Zum Beispiel ist ein Check auf Schwangerschaftsdiabetes im Eltern-Kind-Pass verpflichtend – davon sind aber viel weniger Schwangere betroffen als von psychischen Erkrankungen. Es ist halt wie so oft bei mentaler Gesundheit: Sie wird auf einer Systemebene nicht wirklich ernst genommen.
Brigitte Theißl: Wie sieht die Versorgungslage bei postpartaler Psychose in Österreich konkret aus?
Anna Oberdorfer: Wir haben in ganz Österreich circa zehn spezialisierte stationäre Betten für Mütter in psychischen Krisen. Auch Ambulanzen für peripartale Psychiatrie gibt es nur eine in Innsbruck und eine in Wien. Das Fachpersonal dort erzählt, dass eigentlich ganz West- und Südösterreich nach Innsbruck kommt und der Osten nach Wien. Das ist für betroffene Familien eine Zumutung. Ob eine Mutter rechtzeitig Hilfe bekommt, darf nicht von ihrem Wohnort abhängen.
Brigitte Theißl: Nach der Geburt wurden deine Erschöpfung und der Schlafmangel nicht ernst genommen. Was sagt das über gesellschaftliche Zuschreibungen an Mütter aus?
Anna Oberdorfer: Ich habe es so erlebt, dass Schlafmangel und Überforderung nach der Geburt als völlig normal angesehen werden und die Mutter einfach funktionieren muss. Wir haben das als Gesellschaft einfach hingenommen – und deshalb sind das dann auch keine Warnzeichen. Eine Woche lang kaum zu schlafen ist aber in keinem Fall normal. Ich habe den Eindruck, dass die Gesundheit der Mutter in den Hintergrund rückt, sobald das Baby da ist. Alle fragen nur noch: Wie geht es dem Baby? Im Eltern-Kind-Pass gibt es fünf verpflichtende Untersuchungen während der Schwangerschaft, nach der Geburt jedoch keine einzige. Das sagt sehr viel aus über die Rolle, die Frauen und Mütter in unserer Gesellschaft haben. Der Fokus auf das Baby ist durchaus wichtig, aber es darf nicht über das Wohlbefinden der Mutter gestellt werden.
Die Gesundheit des Babys und der Mutter lassen sich in Wirklichkeit auch nicht voneinander trennen. Eine psychisch schwer erkrankte Mutter betrifft die ganze Familie, es betrifft die Bindung, die Entwicklung des Kindes, die finanzielle Sicherheit, die etwaige Partnerschaft. Das ganze Leben einer Familie ist auf den Kopf gestellt, wenn eine schwere psychische Erkrankung nach der Geburt auftritt. Das kann auch eine Depression oder eine Angststörung sein, sehr selten eine Psychose. Hier müssen wir also dringend besser hinschauen.
Brigitte Theißl: Du bist inzwischen als Betroffene und Erfahrungsexpertin aktiv – was hat dich dazu motiviert?
Anna Oberdorfer: Meine Erfahrung hat mir gezeigt, wie es ist, dringend Hilfe zu brauchen und sie nicht oder nur sehr schwer zu bekommen. Ich konnte daher gar nicht anders, als aktiv zu werden. Ich wollte einfach darauf aufmerksam machen, dass es diese Versorgungslücke gibt und wie prekär die Situation für Betroffene ist.
Ich höre oft, wie mutig es sei, dass ich über meine Geschichte öffentlich spreche. Aber eigentlich ist es absurd, dass das als so mutig angesehen wird. Es zeigt vielmehr, wie groß das Stigma ist und wie wenig wir immer noch über psychische Erkrankungen sprechen. Es hat sich viel getan im Diskurs, aber über schwere Erkrankungen wie eine postpartale Psychose oder generell Psychosen sprechen wenige Menschen. Das ist nach wie vor sehr schambehaftet.
Brigitte Theißl: Du bist Teil der Taskforce für postpartale Psychose in der Organisation Postpartum Support International. Wofür setzt ihr euch ein?
Anna Oberdorfer: Dabei handelt es sich um ein Netzwerk von Expertinnen aus unterschiedlichen Fachbereichen. Zum Beispiel Psychiaterinnen, Psychologinnen, Hebammen, Gynäkologinnen. Und sie haben immer gelernte oder gelebte Erfahrung, manche haben beides. Wir haben also viele Expertinnen, die nicht nur dazu forschen, sondern auch selbst betroffen waren. Wir machen Medienarbeit und Bewusstseinsbildung, aber wir unterstützen auch Forschungsarbeit, damit dort mehr passiert.
Brigitte Theißl: Ist die Erkrankung zu wenig beforscht?
Anna Oberdorfer: Die Studienlage zur postpartalen Psychose ist extrem dünn. In manchen Ländern ist sie nicht einmal als Erkrankung anerkannt. Für Fortbildungen haben wir medizinisches Personal, aber es ist wichtig, dass auch Menschen mit gelebter Erfahrung wie ich dabei sind, um ein besseres Bild von der Erkrankung zu bekommen. In unserem Austausch zeigt sich, dass es ein wiederkehrendes Muster ist: Allerorts werden Betroffene weitergeschickt, sie bekommen oft erst nach einer Eskalation Hilfe und öffentlich wird erst bei so aufsehenerregenden Fällen wie jetzt bei Lindsay Clancy darüber gesprochen.
Brigitte Theißl: Könnt ihr in Österreich bereits erste Erfolge verzeichnen?
Anna Oberdorfer: Ich sehe tatsächlich kleine Erfolge. Es hat sich etwas getan in der Debatte. Und es fällt nun der Startschuss zu einem ersten nationalen Netzwerk zu dem Thema. Es wird ein Kongress stattfinden, in dem über flächendeckende Versorgung gesprochen wird – Betroffene und Wissenschafter:innen werden dort zusammenkommen. Es tut sich etwas, wenn auch sehr langsam.
Brigitte Theißl: Du bist vollständig genesen. Prägt diese Erkrankung dennoch weiterhin dein Leben? Bist du vielleicht besorgt, dass dich erneut eine psychische Erkrankung treffen könnte?
Anna Oberdorfer: Diese Erfahrung hat in meinem Leben schon ein Davor und ein Danach geschaffen. Sie bestimmt nicht mein heutiges Leben, ich bin erfolgreich berufstätig, ich habe eine glückliche Familie. Aber ich räume psychischer Gesundheit einen ganz anderen Stellenwert ein. Ich schaue bei mir selbst und bei anderen Müttern genau hin. Ich achte auf Warnzeichen. Ich priorisiere auch meine eigene Gesundheit anders als früher. Ich habe keine Angst vor einer erneuten Psychose, aber ich lebe in dem Bewusstsein, dass es jeder Person passieren kann. Und ich achte mehr darauf, wie es den Menschen in meinem Umfeld geht.