Armut macht krank – Krankheit macht arm

Janina Lütt über Armut als enormes Gesundheitsrisiko und eine Politik, die Teilhabe für alle ermöglichen muss.

Janina Lütt über Armut als enormes Gesundheitsrisiko und eine Politik, die Teilhabe für alle ermöglichen muss.

Seit Jahrzehnten kritisieren Feminist*innen und Gendermediziner*innen eine Medizin, in der der Mann als Norm gilt. 2023 mangelt es immer noch an geschlechtergerechter Forschung, Diagnostik und Behandlung. Von Schifteh Dohr-Hashemi

Die Versorgungslage von ME/CFS-Betroffenen in Österreich ist im Herbst 2023 noch immer katastrophal. Eine neue Leitlinie über postvirale Erkrankungen geht auf vieles ein – nicht aber auf ME/CFS. Von Laura Kunz

Seit einigen Jahren steigen die Autismus- und ADHS-Diagnosen bei Frauen. Die Neurodiversitäts-Bewegung kämpft bereits seit Jahrzehnten dafür, neurodivergente Menschen nicht zu pathologisieren. Von Bettina Enzenhofer

Gebärmutterhalskrebs könnte mithilfe einer Impfung bald Geschichte sein. Jasmin Kassai über den globalen Kampf gegen Humane Papillomaviren.

Autismus, AD(H)S, Tourette: Wie geht es Menschen, deren Hirn nicht neurotypisch tickt, am Arbeitsmarkt und Arbeitsplatz? Von Bettina Enzenhofer

Sie sind die Retterinnen der österreichischen Pflege, und das schon seit Jahrzehnten: migrantische Pflegekräfte, u.a. aus Asien. Auch im aktuellen Pflegenotstand gelten sie als Hoffnungsträger. Doch ein Blick in die vergessene Geschichte der Pflegemigration zeigt viele Fehler, die sich zu wiederholen drohen. Von Vina Yun

Die Bundesregierung ist beim Schutz von intergeschlechtlichen Minderjährigen säumig. Ein Gesetzesentwurf verstaubt in der Schublade, schreiben Paul Haller und Magdalena Klein.

Vielerorts werden zu niedrige Geburtenraten beklagt – doch längst nicht alle Kinder sind erwünscht. Das Konzept der reproduktiven Gerechtigkeit nimmt strukturelle Diskriminierung in den Blick. Von Brigitte Theißl